Franz Kafka konkret

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Die Literaturwissenschaft als Schloßbürokratie

 

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Die Grundthese dieses Aufsatzes lässt sich in der Behauptung zusammenfassen, dass sich die Literaturwissenschaft (jedenfalls ihr überwiegender Teil) zum Autor Franz Kafka analog verhält wie die Schloßbürokratie zum Landvermesser K.: sie scheut die Konfrontation mit der konkreten, sinnlich-physischen Existenz (sowohl des Autors als auch der Figuren) und weicht statt dessen auf eine möglichst abstrakte Ebene aus, auf der sie sich mit Kafka zwar intensiv, aber eben auch auf strikte Distanz zum eigentlichen Wesen bedacht beschäftigt. Vor allem postmoderne Autoren (hier: Derrida, Hiebel), aber auch Autoren wie Politzer, Fingerhut und Walser sind beim Fernhalten der konkreten Person Kafkas ähnlich erfolgreich wie die Schloßbürokratie gegenüber K.

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Gerhard Rieck 2000 - 2017 (E-Mail: gerhard.rieck@gmx.at)